Hüftgelenksarthrose - Behandlung
Konservative Massnahmen
Liegt bereits eine Hüftgelenksarthrose vor, so konnte bisher nur ein künstlicher Hüftgelenksersatz (Hüft-TEP) durchgeführt werden, wenn die konservativen Behandlungsmaßnahmen (Physiotherapie, Bädertherapie, Massagen, Schmerzmedikamente, etc.) ausgereizt sind.
Dabei wurde dem Ausmaß der Arthrose und dem Alter des Patienten keine Rechnung getragen. An unserer Klinik haben wir einen Stufenplan entwickelt, der stadiengerecht die Arthrose behandelt.
Stufenplan zur Behandlung Hüftarthrose
Behandlung Hüftgelenksarthrose Stufe 1:
(mäßige Coxarthrose mit Randanbauten)
Hier kann im Rahmen einer Hüftgelenksarthroskopie eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt werden, indem wir wieder ein Stadium der kompensierten Arthrose herstellen. Bei diesem Eingriff werden die störenden Osteophyten am Schenkelhals und an der Pfanne entfernt und die kontrakte Kapsel wird teilweise reseziert. Die Beweglichkeit wird dadurch deutlich verbessert. Die gerissenen Anteile des Labrums und die entzündlich veränderte Synovialmembran werden entfernt. Hierdurch wird eine erhebliche Schmerzerleichterung erzielt. Des Weiteren können freie Gelenkkörper entfernt werden. Dem Patienten wird es so ermöglicht über längere Zeit wieder aktiv zu sein und die Implantation einer Hüftprothese kann hinausgezögert werden.
Stufe 1: Mäßige Coxarthrose mit Randanbauten
Behandlung Hüftgelenksarthrose Stufe 2:
(Frauen unter 60 Jahre, Männer unter 65 Jahre)
Auch bei bereits deutlich fortgeschrittener arthrose mus nicht unbedingt eine Totalendoprothese eingesetzt werden. Spezielle Implantat-lösungen und Operationstechniken erlauben eine höhere , an das natürliche Gelenk angepasste Beweglichkeit.
Stufe 2: Fortgeschrittene Arthrose beim jungen, sportlich aktiven Patienten
Behandlung Hüftgelenksarthrose Stufe 3
(Frauen über 60 Jahre, Männer über 65 Jahre)





