ARCUS Kliniken Pforzheim

Operation Frakturen

Operationen bei Frakturen im Fuß- und Sprunggelenk

Fraktur des Sprunggelenks und die Ruptur der Syndesmose


Operative Therapie

Die häufigste Fraktur im Fuß- und Sprunggelenksbereich, jedoch weniger häufig als Bandverletzungen. Meist entstehen Frakturen in diesem Bereich durch Traumen mit hoher Geschwindigkeit oder wenn viel Kraft einwirkt, so z.B. beim Sport oder im Verkehr. Leider nehmen diese Frakturen auch bei übergewichtigen Menschen deutlich zu, da hier meist eine schwächere koordinative Stabilisierung bei höheren Belastungen vorliegt. Nun gibt es hier typische klassische Fraktur- und Rupturbilder, die sich immer wiederholen. Um hier eine optimale Therapie zu garantieren, wurden diese Fraktur- und Rupturbilder zusammengefasst und in Klassifikationen so geordnet, dass für jede Art der Fraktur der richtige standardisierte Behandlungsalgorithmus formuliert ist. Grundsätzlich kann man sagen, dass die meisten Frakturen mit oder ohne Verletzung der Syndesmose operativ saniert werden sollten. Dabei sollte die OP entweder sofort oder erst nach Abschwellung der Weichteile durchgeführt werden. Der Zeitpunkt sollte von einem erfahrenen Chirurgen festgelegt werden. Eine solche OP bedeutet meist die Reposition der Frakturfragmente und deren Stabilisierung durch kleine Schrauben und Platten. Nach der OP sollte der Patient noch ein paar Tage in der Klinik bleiben, um eine dafür typische Nachschwellung zu vermeiden und um die Wunden zu kontrollieren. Danach folgt eine 6-wöchige Entlastung im Gips und an Unterarmgehstützen. Wenn dann die Röntgenkontrolle einen regelrechten Befund zeigt, kann mit der Belastung und einer gezielten Physiotherapie begonnen werden.

Fraktur der Mittelfußknochen und der Kleinzehen


Operative Therapie

Traumatische Frakturen betreffen am häufigsten den 5. Mittelfußknochen, also den am äußeren Fußrand. Hier sind meist Traumen verantwortlich. Für diese Fraktur gibt es eine klare Klassifikation, die die Entscheidung festlegt, ob operiert wird und wenn ja, wie genau. Tatsächlich empfiehlt sich vor allem bei Sportlern die baldige operative Versorgung der Fraktur entweder mit feinen Schräubchen, Plättchen oder einer Drahtcerclage, je nach Art der Fraktur. Es handelt sich hier um einen relativ kleinen Eingriff, der aber eine Entlastung an Gehstützen und in einer Orthese für 6 Wochen beinhaltet. Danach kann meist mit einer zügigen Belastungssteigerung und wohldosierten Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität gerechnet werden.

Die meisten Frakturen der Kleinzehen entstehen durch ein direktes Trauma auf die Zehe. Dies ist meist mit deutlichen Schmerzen und Schwellung der betroffenen Zehe assoziiert und kann durch eine vorsichtige klinische Beurteilung des Arztes und eine einfache Röntgenuntersuchung klar diagnostiziert werden. In den meisten Fällen muss eine solche Fraktur nicht operiert werden, sondern mit einem stabilisierenden Tapeverband, der auch eine Nachbarzehe mit einbezieht, versorgt werden. In seltenen Fällen, bei denen auch eine Fehlstellung, auch rotatorisch, der Zehe droht, muss über eine OP nachgedacht werden.

ARCUS Kliniken Pforzheim: Sportklinik für Orthopädie & Unfallchirurgie Deutschland, Schweiz, Österreich, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Hessen, Saarland, Bayern, Baden-Baden, Darmstadt, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Saarbrücken, Stuttgart & Wiesbaden.

Spezialisierung: Arthrose, Bänderriss, Hüftarthrose, Hüftschmerzen, Kniearthrose, Knieschmerzen, Knorpelschaden, Sportverletzungen und Sportmedizin.

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