Leitfaden: Tennis- und Golferellenbogen



Liebe Patientin, lieber Patient,

bei Ihnen ist ein Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis) oder ein Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) diagnostiziert worden. Dieser Leitfaden soll Ihnen die Diagnose nochmals verständlich machen und Sie mittels täglicher Übungsanleitungen auf dem Weg Ihrer Genesung unterstützen und begleiten.

Vorab ist es wichtig für Sie zu wissen, dass ein konservativer Therapieansatz Ihre Beschwerden nicht in Kürze lindern wird! Es wird einige Zeit, Geduld und konsequentes Durchführen der Therapiemaßnahmen erfordern, um eine Heilung zu erreichen. Erste Erfolge zeichnen sich meist erst nach einigen Wochen Therapie ab.

Entwickelt wurde dieses Übungsprogramm von leitenden Ärzten der ARCUS Sportklinik, und Alexander Mohr, leitender Physiotherapeut bei rehamed Pforzheim, in Kooperation mit den ARCUS Kliniken, rehamed Pforzheim und dem Institut für Myologik.

 

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Zu den Übungen

 

 

Erfolgsaussichten

Die konservative Therapie zeigt eine Erfolgsquote von über 80 %. Abhängig von Ihrer persönlichen Konsequenz bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Rezidivprophylaxe ist eine anhaltende Ellenbogengesundheit, nach Ausheilung von Ten­nis- oder Golferellenbogen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen.

Nur in wenigen Fällen ist das Sehnenansatzgewebe schon so geschädigt, dass über einen Behandlungszeitraum von sechs bis neun Monaten keine Selbstheilung zu erreichen ist. Abhängig von Ihrem subjektiven Leidensdruck ist dann eine Beratung über mögliche chirurgische Therapieverfahren zu erwägen.