Operationen bei Frakturen im Fuß- und Sprunggelenk

Fraktur des Sprunggelenks und die Ruptur der Syndesmose

Operative Therapie

Die meisten Frakturen in diesem Bereich werden durch Unfälle (Traumen) mit hoher Geschwindigkeit und/oder großer Krafteinwirkung verursacht. Sie nehmen bei übergewichtigen Menschen deutlich zu. Die Fraktur-und Rupturbilder wiederholen sich typischerweise. Für eine optimale Therapie sind diese zusammengefasst und in Klassifikationen geordnet. Für jede Art der Fraktur ist der richtige, standardisierte Behandlungs-Algorithmus formuliert.
Die meisten Frakturen mit oder auch ohne Verletzung der Syndesmose   sollten operativ saniert werden.

Fraktur der Mittelfußknochen

Operative Therapie

Traumatische Frakturen betreffen am häufigsten den 5. Mittelfußknochen am äußeren Fußrand. Die OP sollte entweder sofort oder erst nach Abschwellung der Weichteile durchgeführt werden. Die Frakturfragmente werden in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt (Reposition) und durch Schrauben/Platten stabilisiert.

Nachbehandlung bei traumatischen Frakturen des Mittelfußes

  • Wundkontrolle und Vermeidung einer Nachschwellung durch einige Tage Klinikaufenthalt.
  • Danach 6-wöchige Entlastung im Gips und an  Unterarmgehstützen.
  • Zeigt die Röntgenkontrolle einen regelrechten Befund an, wird mit  Belastung und gezielter Physiotherapie begonnen.

Fraktur der Kleinzehen

Operative Therapie 

In den meisten Fällen muss eine solche Fraktur nicht operiert werden, sondern mit einem stabilisierenden Tapeverband, der auch eine Nachbarzehe mit einbezieht, versorgt werden. In seltenen Fällen, bei denen auch eine Fehlstellung, auch rotatorisch, der Zehe droht, muss über eine   OP nachgedacht werden.