Operation des Schultereckgelenks / Acromioclaviculargelenks (AC-Gelenk)

Operation bei Arthrose des AC-Gelenks

Im Falle einer isolierten Arthrose des AC-Gelenkes wird das äußere Ende des Schlüsselbeines (ca. 7-10 mm) abgetragen. Dies kann durch eine arthroskopische Operation über zwei kleine Hautschnitte erfolgen. Tritt die Arthrose des AC-Gelenkes infolge einer ehemaligen Verletzung mit Zerreißung der Bänder des Gelenkes auf, wird das äußere Ende des Schlüsselbeines wie bei der AC-Arthrose entfernt und zur korrekten Positionierung des Schlüsselbeines ein körpereigenes Band das zum Schulterdach verläuft zur Fixierung verwendet. Das Schlüsselbein muss evtl. zusätzlich durch Drähte, Schrauben oder ein künstliches Band fixiert werden. Bei Bandzerreißungen die direkt nach dem Unfall operiert werden führen wir in unserer Klinik meistens die vorübergehende Fixierung des Schlüsselbeines mit Drähten durch, die nach Heilung der Bandnaht durch einen zweiten kleinen operativen Eingriff nach 6-8 Wochen wieder entfernt werden müssen.

Nachbehandlung

Nach der Operation ist ein stationärer Aufenthalt von 2-3 Tagen erforderlich. Die Nachbehandlung nach Eingriffen am AC-Gelenk ist abhängig vom Operationsverfahren. Die alleinige Entfernung des äußeren Schlüsselbeinendes erfordert keine spezielle Ruhigstellung. Bei Stabilisierung des Gelenkes mit Verlagerung von Bändern und eingebrachter Drahtschlinge oder Schraube muss zur Vermeidung von Bandausrissen und Brüchen des eingebrachten Metallimplantates für 6-8 Wochen eine Bewegungseinschränkung eingehalten werden. Hierzu erhalten Sie ein spezielles Nachbehandlungsprogramm von Ihrem Stationsarzt ausgehändigt. Die Schmerzgrenze muss bei der Nachbehandlung grundsätzlich respektiert werden. Unterstützt werden kann die Nachbehandlung durch abschwellende Medikamente und lokale Eisanwendungen.

Operation bei Bandzerreißungen des AC-Gelenks

Die operative Behandlung akut verletzter und instabiler AC-Gelenke sollte innerhalb der ersten drei Wochen nach dem Unfall erfolgen, damit die zerrissenen Bänder wieder zusammenwachsen und ihre stabilisierende Funktion übernehmen können. Die Rekonstruktion des verletzten AC-Gelenks erfolgt minimal-invasiv über eine Arthroskopie des Schultergelenks und die Verwendung spezieller Nähte (Fibertape Dogbone), so dass die Anatomie wieder hergestellt wird und direkt eine stabile Gelenkführung gewährleistet ist. Eine Entfernung dieser Implantate ist nicht erforderlich. Alternativ besteht die Möglichkeit, das AC-Gelenk mittels Metalldraht vorübergehend zu stabilisieren, dieser wird in der Regel nach ca. 6 Wochen in einem kurzen Eingriff wieder entfernt. Bei chronischen Instabilitäten muss eine Sehne vom Beim (Gracilis) als biologische Verstärkung der Stabilisierung verwendet werden, da die Narbenheilung der ursprünglich verletzten Bänder bereits abgeschlossen ist. 

Nachbehandlung bei Bandzerreißungen des AC-Gelenks

Nach der Operation ist ein stationärer Aufenthalt von ca. zwei Tagen erforderlich. Die Nachbehandlung nach Eingriffen am AC-Gelenk ist abhängig vom Operationsverfahren. Bei Stabilisierung des Gelenkes mit Verlagerung von Bändern und eingebrachten Drähten muss zur Vermeidung von Bandausrissen und Brüchen des eingebrachten Metallimplantates für drei bis sechs Wochen eine Bewegungseinschränkung eingehalten werden. Hierzu erhalten Sie ein spezielles Nachbehandlungsprogramm von Ihrem Stationsarzt ausgehändigt. Die Schmerzgrenze muss bei der Nachbehandlung grundsätzlich respektiert werden. Unterstützt werden kann die Nachbehandlung durch abschwellende Medikamente und lokale Eisanwendungen.

Etwa 80-90% der Patienten erreichen innerhalb von 3-6 Monaten wieder eine schmerz- freie Beweglichkeit des Schultergelenkes. Nach Gelenkstabilisierung mit Metallimplan- taten ist mit einer Häufigkeit von 10-20% mit Brüchen oder Auslockerung des Metalls sowie einer erneuten Verschiebung des äußeren Schlüsselbeinendes nach oben zu rechnen. Nerven- und Gefäßverletzungen sind selten.