Hüftarthrose Behandlungsstufe 1: Knorpelregeneration 

Hüftarthroskopie zur Knorpelregeneration und Verbesserung der Beweglichkeit

Bei beginnender I-II° Coxarthrose mit starken klinischen Beschwerden trotz konservativer Therapie kann mittels minimalinvasiver Hüftarthroskopie (Hüftgelenksspiegelung) über die sogenannte Schlüssellochtechnik mit feinen Instrumenten ins Gelenk eingegangen werden. Hierbei kann nach genauer Inspektion der Schmerzursache eine schonende Therapie der Arthroseursachen erfolgen, bevor der Verschleiß zu weit fortgeschritten ist. Die Arthroskopie dient sowohl der Untersuchung als auch der Behandlung. Vorteile der minimalinvasiven Hüftarthroskopie ist ein sehr geringes Weichteiltrauma und somit ein deutlich kürzerer Krankenhausaufenthalt und schnellere Heilung im Vergleich zur offenen OP. In bestimmten Fällen kann die Hüftarthroskopie somit dabei helfen, das eigene Gelenk möglichst lange zu erhalten und einen Gelenkersatz zu vermeiden, z.B. durch die Beseitigung eines sogenannten Hüftimpingements, um zu verhindern, dass der Gelenkknorpel großflächige irreparable Schäden und somit das Vollbild einer Hüftarthrose entwickelt. Langfristig erfolgreich ist eine Behandlung mittels Hüftarthroskopie jedoch nur bei begrenzten Knorpelschäden, bei fortgeschrittenen Schäden mit großflächigem Knorpelabschliff und knöchernen Anbauten (Osteophyten) ist in der Regel ein Gelenkersatz sinnvoll.
 

Hüftarthrose Therapie Stufe 2
Hüftarthrose Therapie Stufe 3 & 4